Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Wasserstraßen des WSA

140 km Wasserstraßen betreibt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich (WSA), den Rhein-Herne-Kanal (RHK), den Wesel-Datteln-Kanal (WDK), den südlichen Teil des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) und den schiffbaren Teil der Ruhr. Diese Kanäle bilden zusammen einen großen Teil des Kanalnetzes Westdeutsche Kanäle.

RHK und WDK bilden zusammen das Eingangstor zur einzigen Wasserstraßenverbindung in Ost-West-Richtung.
Sie verbinden das Ruhrgebiet über das Kanalnetz mit den deutschen Nordseehäfen und über den Rhein mit den niederländischen Häfen sowie die südliche Rheinschiene.

Karte des Rhein-Herne-KanalsGesamtkarte 636*478 Pixel; 121 kb

Alle Kanäle verlieren durch Schleusung und Verdunstung oder Versickerung Wasser.

Um diese Wasserverluste wieder zu ersetzen, werden der Rhein-Herne-Kanal, der Wesel-Datteln-Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal in Zeiten mit genügend Niederschlägen aus der sogenannten Scheitelhaltung zwischen Herne-Ost, Datteln, Münster und Hamm gespeist. Das Wasser hierfür wird aus der Lippe bei Hamm über ein Überleitungsbauwerk in den Datteln-Hamm-Kanal (DHK) eingeleitet.

In Trockenzeiten, wenn die Lippe nicht genügend Wasser heranführt, wird die Speisung durch die Pumpwerksketten an RHK und WDK sichergestellt. Hierbei wird Wasser aus Rhein und Ruhr in die jeweils obere Haltung gepumpt. Dadurch kann ein Mindestabfluss der Lippe gewährleistet werden.


Die Pumpwerke am WDK bestehen schon seit den 30er Jahren mit unterschiedlicher, vom Schleusengefälle anhängiger Leistung.

Die 1958 bis 1965 an jeder Schleusenstufe des RHK gebauten Pumpwerke hatten eine Leistung von 10.000 l/s. Diese Wassermenge, die aus der Ruhr oder dem Rhein entnommen werden, reichten aus, um in Trockenzeiten den Schleusenwasserbedarf zu decken.